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Diagnosen – Mehr als nur ein Etikett
Verständnis für ADHS, Legasthenie & Dyskalkulie schaffen – und individuelle Wege zur Förderung finden.
Diagnostik bei LRS und Dyskalkulie
Kostenloser LRS-Test oder Dyskalkulie-Test im Internet
Viele Eltern suchen zunächst nach einem kostenlosen LRS-Test oder einem kostenlosen Dyskalkulie-Test im Internet, wenn ihr Kind Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen zeigt. Solche Online-Tests können erste Hinweise geben, ersetzen jedoch keine professionelle Diagnostik.
Gerade bei Lese-Rechtschreib-Schwäche (Dyslexie) oder Dyskalkulie ist eine genaue diagnostische Einschätzung wichtig, um die individuellen Schwierigkeiten des Kindes besser verstehen zu können. Eine offizielle Diagnostik erfolgt dabei über spezialisierte Förderinstitute, diagnostische Fachstellen oder entsprechend qualifizierte Psycholog:innen und Fachkräfte.
Nicht jedes Kind mit Lernschwierigkeiten hat automatisch eine diagnostizierte Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Dyskalkulie. Trotzdem kann es sinnvoll sein, frühzeitig Unterstützung und passende Lernstrategien zu erhalten.
ADHS-Diagnose – wie gehe ich vor?
Auch beim Verdacht auf ADHS suchen viele Eltern zunächst nach ersten Informationen oder Online-Tests. Diese können erste Hinweise geben, ersetzen jedoch keine medizinische Diagnostik.
Eine ADHS-Diagnose sollte immer durch entsprechend spezialisierte Fachärzt:innen, Kinder- und Jugendpsychiater:innen oder neurologische Fachstellen erfolgen. Dabei wird das Verhalten des Kindes umfassend betrachtet und diagnostisch eingeordnet.
In der Lerntherapie steht anschließend vor allem die praktische Unterstützung im Alltag im Mittelpunkt. Gemeinsam wird geschaut, ob Schwierigkeiten beispielsweise eher im Bereich Konzentration, Impulsivität, Strukturierung oder Vergesslichkeit liegen und welche Strategien dem Kind im Schulalltag helfen können.
Förderdiagnostik bei LRS und Dyskalkulie
Die Förderdiagnostik bei Fokus auf Fokus bezieht sich auf Dyslexie (Lese-Rechtschreib-Schwäche) und Dyskalkulie, um individuelle Stärken, Schwierigkeiten und Lernprozesse besser zu verstehen. Dabei wird der Lernstand in Bereichen wie Lesen, Schreiben sowie mathematischen Grundlagen genauer betrachtet. Ziel ist es, auf dieser Grundlage eine passende und individuelle Lerntherapie zu gestalten.
Mein Kind hat keine Diagnose, aber hat trotzdem Lernschwierigkeiten
Auch Kinder ohne bestehende Diagnose können bei Fokus auf Fokus begleitet werden. Denn nicht jedes Kind mit Lernschwierigkeiten hat automatisch eine diagnostizierte Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Dyskalkulie. Die Förderdiagnostik hilft dabei, individuelle Lernwege, Schwierigkeiten und Stärken genauer zu beobachten und passende Fördermöglichkeiten zu entwickeln.
Förderdiagnostik bei FOKUS auf FOKUS
Über drei Termine hinweg lerne ich das Kind in unterschiedlichen Lernsituationen kennen. Im Bereich Lesen und Schreiben führe ich gezielte Förderdiagnostiken und Lese-Rechtschreib-Tests durch und schaue zusätzlich auf sensomotorische Bereiche, die das Lernen beeinflussen können. Im Bereich Mathematik arbeite ich mit wissenschaftlich fundierten Verfahren, um mathematische Grundlagen und mögliche Schwierigkeiten genauer einordnen zu können.
Bei ADHS stehen dagegen Beobachtung, Gespräche und praktische Alltagssituationen im Mittelpunkt. Dabei wird unter anderem geschaut, ob Schwierigkeiten eher im Bereich Konzentration, Impulsivität oder Vergesslichkeit liegen und welche Strategien dem Kind im Schulalltag helfen können.
Förderdiagnostik ersetzt keine medizinische Diagnostik!
Als Lerntherapeutin stelle ich keine medizinischen oder psychologischen Diagnosen wie Dyslexie, Dyskalkulie oder ADHS. Eine offizielle Diagnostik erfolgt durch entsprechend spezialisierte Fachpersonen und Einrichtungen.
Sinn der Förderdiagnostik bei FOKUS auf FOKUS
Ziel bei Fokus auf Fokus ist es, auf Grundlage der Förderdiagnostik ein personalisiertes Lernprogramm zu erstellen, das auf individuelle Bedürfnisse, Stärken und Lernziele abgestimmt ist und sich an Angebot 1 – Integrative Lernförderung & Lerntherapie orientiert.
Bitte bringen Sie zum Termin Schriftproben Ihres Kindes mit. Dies können beispielsweise Aufsätze, Geschichten oder Diktate aus der Schule sein. Diese helfen dabei, die Lernsituation und den aktuellen Lernstand besser zu verstehen.
Meine Methode
Bei Fokus auf Fokus steht der Mensch im Mittelpunkt – nicht die Diagnose allein.
Ich arbeite mit einem ganzheitlichen Ansatz, der wissenschaftliche Diagnostik mit Empathie, Beobachtung und Gesprächen verbindet.
Ziel ist es, die individuellen Lern- und Verhaltensmuster zu verstehen und darauf aufbauend passende Fördermöglichkeiten zu entwickeln.
Tests, Gespräche und Beobachtungen werden dabei miteinander kombiniert, um ein möglichst genaues Bild zu erhalten – immer respektvoll, wertfrei und lösungsorientiert.
So entsteht ein fundiertes Verständnis, das nicht nur Zahlen liefert, sondern echte Wege zur Veränderung aufzeigt.