LRS, Dyskalkulie?
Viele Eltern merken irgendwann:
„Mein Kind lernt viel – aber Lesen, Schreiben oder Rechnen bleibt trotzdem schwierig.“
Das kann sehr belastend sein – für Kinder und Eltern. Wichtig ist zu wissen: Lernprobleme entstehen nicht durch Faulheit oder mangelnde Intelligenz. Häufig steckt eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder Dyskalkulie dahinter.
Je früher Eltern die Anzeichen erkennen, desto besser kann ihr Kind unterstützt werden.
Typische Anzeichen für eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS)
Kinder mit LRS haben Schwierigkeiten, Sprache mit Schrift zu verbinden.
Mögliche Hinweise sind:
- sehr langsames Lesen
- häufiges Vertauschen von Buchstaben
- Probleme beim Schreiben einfacher Wörter
- viele Rechtschreibfehler trotz Übung
- starke Frustration bei Hausaufgaben
- Vermeidung von Lesen
Ein wichtiges Merkmal:
Das Kind übt viel – aber die Fortschritte bleiben gering.
Typische Anzeichen für Dyskalkulie
Bei Dyskalkulie fällt das Verstehen von Zahlen und Mengen schwer.
Typische Hinweise:
- Probleme beim Zählen
- Schwierigkeiten mit Mengenverständnis
- Rechnen nur durch Auswendiglernen möglich
- Fingerrechnen auch in höheren Klassen
- Verwechslung von Zahlen (z.B. 13 und 31)
- große Angst vor Mathe
Viele Kinder wirken dabei sonst völlig unauffällig oder sogar sehr begabt.
Was Eltern oft beobachten
Viele Eltern berichten:
- Hausaufgaben dauern sehr lange
- das Kind ist schnell frustriert
- Lernen führt kaum zu Verbesserung
- Selbstvertrauen sinkt
Das kann für Kinder emotional sehr belastend sein.
Was Eltern tun können
Wenn Sie solche Anzeichen beobachten:
- Sprechen Sie mit der Lehrkraft Ihres Kindes
- Beobachten Sie das Lernverhalten Ihres Kindes genauer
- Holen Sie sich gegebenenfalls fachliche Beratung
Eine frühe Unterstützung kann viel Druck aus dem System nehmen.
Lerntherapie kann helfen
In der Lerntherapie geht es nicht nur um Übung, sondern darum:
- Lernblockaden zu lösen
- Strategien aufzubauen
- Selbstvertrauen zu stärken
Kinder lernen Schritt für Schritt wieder:
„Ich kann das lernen.“
Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Kind Unterstützung braucht, können Sie gern ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren.